der auftrag.at-Blog

Aktuelles aus der auftrag.at- und Vergabe-Welt

Grenzüberschreitend zusammenarbeiten

Öffentliche Auftraggeber in Österreich haben die Möglichkeit, mit Auftraggebern, die ihren Sitz im EU/EWR Raum haben, eine gemeinsame Auftragsvergabe durchzuführen. Durch die Bündelung ihrer Nachfrage können sie von Preissenkungen oder Mengenvorteilen profitieren. Gemeinsame Beschaffungen nehmen viele Formen an, zum Beispiel durch die koordinierte gleiche Ausgestaltung zweier getrennter Verfahren, durch

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Wann dürfen beschleunigte Verfahren durchgeführt werden?

Ob Pandemie, dringende Hilfeleistung oder Waldbrand: Auch in Krisenzeiten ist das Vergaberecht anwendbar und sieht für diese Ausnahmesituationen gewisse Erleichterungen für Beschaffungsprozesse vor. Auftraggeber haben bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Möglichkeit, die Teilnahmeantrags- und Angebotsfristen zu verkürzen oder ein Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung durchzuführen. Beschleunigung des Verfahrens: Verkürzung der Angebots-

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Interessenkonflikte im Vergaberecht

Auftraggeber müssen Interessenkonflikte vorbeugen, aufdecken und beheben, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und die Gleichbehandlung aller Unternehmer zu gewährleisten. Sie müssen somit von sich aus aktiv Vorkehrungen und Kontrollmaßnahmen treffen, um die Objektivität im Vergabeverfahren zu wahren. Der bloße Anschein schadet Für Gesetzgeber liegt jedenfalls dann einen Interessenkonflikt vor, wenn Mitarbeiter

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Die elektronische Auktion

Bei einer elektronischen Auktion werden die eingereichten Angebote wiederholt automatisch klassifiziert und gereiht. Während der Auktion können die Bieter die Rangfolge ihrer Angebote bzw. den aktuell niedrigsten Preis einsehen und entsprechend nachbessern. Damit erhalten einerseits die Bieter ihre Chance aufrecht, den Auftrag zu erhalten und andererseits profitieren Auftraggeber von Preissenkungen

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Wer haftet für die Entscheidung einer Bewertungskommission?

Bei der Bewertung subjektiver Aspekte einer Leistung setzen Auftraggeber gerne auf Bewertungskommissionen (Bewertungsjurys). Ihre Mitglieder bewerten durch ihre fachliche Expertise nicht mathematisch messbare Qualitätskriterien wie beispielsweise das Design oder die Ästhetik einer Leistung. Sollte einer Bewertungsjury bei der Bewertung ein Fehler unterlaufen, der dazu führt, dass Bieter zu Unrecht übergangen

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Die Zusammensetzung einer Bewertungskommission

Auftraggeber müssen in den Ausschreibungsunterlagen bekannt geben, nach welchen Kriterien sie die einlangenden Angebote prüfen und bewerten werden. Bei bestimmten Aspekten wird es aber unmöglich sein, diese mittels mathematischer Formeln zu messen und zu bewerten. Das ansprechende Aussehen oder die Kreativität einer Leistung sind beispielsweise solche subjektiven Aspekte. Eine Bewertungskommission

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Die Zuschlagsentscheidung

Bevor Auftraggeber verbindlich einen Zuschlag erteilen, müssen sie ihre Entscheidung den verbliebenen Bietern bekannt geben. Diese Zuschlagsentscheidung stellt eine gesondert anfechtbare Entscheidung dar und bekundet lediglich die Absicht der Auftraggeber, den Auftrag gewissen Bietern zu erteilen. Mit ihrer Mitteilung beginnen für die Auftraggeber die Stillhaltefrist und für die verbliebenen Bieter

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Das Vorverfahren in Kärnten

Im Rahmen von Vergabeverfahren, die in den Vollziehungsbereich des Landes Kärnten fallen, können sich die Verfahrensparteien im Streitfall zuerst an die Ombudsstelle für Vergabewesen wenden, bevor sie vor Gericht ziehen. Dort erhalten sie im Rahmen eines gebührenfreien Vorverfahrens eine unverbindliche Expertenmeinung, die ihre Auffassungsunterschiede beseitigen soll. Die Ombudsstelle prüft nur

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