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So funktionieren CPV-Codes

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CPV steht für Common Procurement Vocabulary (Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge) und ist das einheitliche Klassifizierungssystem für Vergabeverfahren in der Europäischen Union (EU). Dabei wird der Gegenstand eines Beschaffungsauftrags mit einer Ziffernkombination beschrieben, die in der gesamten EU einheitlich gültig ist. Öffentliche Auftraggeber müssen für ihre Ausschreibungen daher den CPV-Code wählen, der am besten zu ihrem Beschaffungsvorhaben passt und ihn bei jeder Bekanntmachung, Bekanntgabe und für die Erstellung von Statistiken verwenden.

Das CPV besteht derzeit aus 9.454 Begriffen zur Auflistung von Gütern, Arbeiten und Dienstleistungen, die üblicherweise Gegenstand öffentlicher Aufträge sind. Sie werden im Hauptteil des CPV durch einen neunstelligen Zifferncode beschrieben, der hierarchisch aufgebaut ist:

Ein Beispiel:
Der CPV-Code 39121200-8 steht für den Begriff "Tische":

Öffentliche Auftraggeber können außerdem einen Zusatzteil verwenden, der diese Beschreibung ergänzt. Dieser Code besteht sowohl aus Buchstaben als auch Ziffern. Damit können etwa das Material oder die Maße bestimmt werden. Beispielsweise stehen die Buchstaben des Codes "AB21-2" für den Abschnitt A (Materialien) und innerhalb dieses Abschnitts für die Gruppe B (Nichtmetalle). Aus der Ziffernkombination ergibt sich dann das nichtmetallische Material Glas.

Die jeweiligen Ziffernkombinationen für den Hauptteil und den alphanumerischen Code für den Zusatzteil von CPV Codes finden Sie HIER.